Einbau einer neuen Decksluke / Oberlicht

Decksluken verschleissen mit der Zeit, die Kunstoffgläser verspröden unter dem Einfluss UV-Licht, verkratzen und bekommen unschöne Haarrisse, Dichtungen verspröden, usw. Im Idealfall kann man ein Luk beschaffen dessen Einbaumasse denen des alten entsprechen. Ist dies nicht der Fall ist der Einbau aufwändiger. Hier ein Beispiel am Einbau eines neuen GEBO Luks an einer Senorita Helmsman. Das neue Luk ist etwas länger und breiter als das Originalluk.

Zunächst werden alle Schrauben und Bolzen entfernt, jetzt wird der Rahmen nur noch von der Dichtung gehalten. Um diese möglichst schadlos vom Deck zu lösen werden schlanke Hartholzkeile verwendet welche reihum in die Dichtfuge eingetrieben werden. Unbedingt langsam vorgehen. Wird die Dichtmasse langsam unter Spannung gesetzt reisst sie mit der Zeit ab. Werden die Keile zu schnell zu weit eingetrieben Reisst die Dichtmasse manchmal Gelcoat oder Lack mit.

Die alte Dichtung muss vollständig entfernt werden, hierzu eignen sich Ziehklingen, Stechbeitel oder Glasschaber.

Jetzt wird der Ausschnitt des neuen Luks angerissen, Rundungen können einfach mit passenden Gefäßen gezeichnet werden. Auch über die Ecken messen, um sicherzugehen, daß man tatsächlich einen rechteckigen Ausschnitt produziert.

 Vor dem Ausschneiden kontrollieren das man keinen Himmel Kabel oder andere Dinge im inneren der Kajüte zerstört. Für den Schnitt eignet sich eine gute Stichsäge mit einem Sägeblatt für Kunstoff oder Metall. Wichtig: Falls die Säge über Pendelhub verfügt, sollte dieser abgeschaltet werden, sie lässt sich dann wesentlich ruhiger führen. Der Schnitt wird gerader und die Oberfläche reisst weniger aus.

Hier der Fertiggestellte Ausschnitt. Dieser kann noch mit Schleifpapier (P60/P80) und einem Schleifklotz nachbearbeitet werden. Für die Rundungen eignet sich gut eine Schleifwelle für Bohrmaschinen.

In den nächsten Tagen geht es weiter!

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