USB-Dinghy – Schwenkbarer Gennakerbaum

Hier der Einbau der Führungen und Verstärkungen des schwenkbaren Gennakersystems Da die Lagerstellen weit auseinanderliegen ist die Belastung nich sehr hoch das hilft die Verstärkung am Vorsteven schlank zu halten.

USB-Dinghy – schwenkbarer Gennakerbaum

Eigentlich plante ich den Gennakerbaum asymmetrisch von Stb. durch die Außenhaut am Bug zu führen, die Nock im ausgefahrenen Zustand auf die Bootsmitte fixiert. – Dann ist mir aufgefallen daß eine schwenkbare Variante baulich nicht mehr Aufwand macht und mich entschlossen diese Variante zu bauen.

USB-Dinghy – Rollout Mastanprobe

Vorsichtshalber haben wir den Mast eben einmal in das dafür vorgesehene Loch im Boot gesteckt… und er passt ohne Nacharbeit, Klasse! Eigentlich ist es nicht nur ein USB sondern auch ein SUV (Sport Utility Vehicle) und dabei im Gebrauch klimaneutral.

So jetzt werden die Segel bestellt!

USB-Dinghy – Loskiele, Scheuerleisten und Schwertkasten sind eingebaut!

Loskiele und Scheuerleisten

Schwertkasten

Der Schwertkasten muss fertig werden da weitere Schotten und die Sitzducht an Ihm befestigt werden. Er ist innen zum Schutz des Holzes mit einer Lage Laminat versehen eine anschliessende Graphitepoxy Beschichtung macht die Fläche robust und gleitfähig.

Mittlerer Auftriebstank mit Sitzducht und Schwertkasten

Die nächsten Schritte sind:

  • Einbau der Mastfischung und der Decksbalken der Auftriebstanks
  • Einpassen und einbauen der Deckel und Duchten
  • Einbau des Dollbords

USB – Dinghy – Bau einer Sport und Wanderjolle

Wir füllen das Bootsbausommerloch mit Bootsbau in eigener Sache.
Hier bauen wir ein DIY Boot, das sehr gut segeln wird und ebensogut zum rudern geeignet ist. Um also mal bei Flaute ein paar Kilometer zurück zu legen ist kein Motor notwendig. Das Segel mit Baum und Luggerspriet kann (auch beim Rudern) im Boot verstaut werden. Der Mast mit seinen 5m ist nicht länger als das Boot, was einen Transport erleichtert.
Es ist aufgrund der Platzverhältnisse der Staumöglichkeiten und der Reffmöglichkeit zum Segelwandern geeignet. Da es leicht und mit knapp 11,5m² (Luggergetakelt) ausreichend mit Segelfläche ausgestattet ist, kann es alleine oder zu zweit ohne weitere Zuladung sportlich bewegt werden. Der „Prototyp“ wird einen Gennaker (ca.10m²) erhalten, dessen Einbau allerdings einigen Mehraufwand erfordert. Ein Ausreitbrett (Keep it simple) wird helfen die Fläche bei mehr Wind unter Kontrolle zu halten und erhöht das Geschwindkeitspotential ohne aufwendige Rohrkonstruktion. Die üppig dimensionerten Auftriebstanks Hinten, um den Schwertkasten und im Bug machen das Boot unsinkbar. Und lassen es nach dem Aufrichten höher aufschwimmen. Alle Tanks sind mit großen Inspektionsluken versehen und dienen so auch als Wasserdichte Stauräume.
Die Selbstbauvariante entwickeln wir gerade.
Ich bin seeehr gespannt wie es segelt…

Abmessungen:

Länge 5m, Breite 1,55m,
Segelfäche Großsegel ca. 11,5m² (zwei Reffreihen)
Segelfläche Gennaker: ca. 10m²

Bau:

Der Rumpf ist aus 6mm Okume Bootsbausperrholz gefertigt, und aussen mit PRO-SET und 290g/m² Glasseidengewebe laminiert. Alle Hölzer sind vollständig mit WEST SYSTEM Epoxidharz mehrfach versiegelt. Der Bootsboden ist mit Graphitepoxy und drei Loskielen gegen mechanische Beanspruchung geschützt. Mast Baum und Luggerspriet sind aus Kiefer gefertigt und werden mit EPIFANES Klarlacken versiegelt.

Multi Purpose Outdoor Adventure Lightweight DIY Skiff!

Nun gut, zu erkennen ist momentan noch nicht wirklich viel…

Aufreissen der Bauteile auf Gaboon Bootsbausperrholz.

Ich spiele mit dem Gedanken in den Sommermonaten Selbstbaukurse / Bootsbaukurse in meiner Werft anzubieten, hierzu eignet sich dieses Boot hervorragend.

Es handelt sich hier um jüngstes Projekt, einem „extrem“ selbstbaufähigen Skiff das auf Grund seines geringen Gewichts und günstigen Linien hervorragend segelt und ebenso gut rudern lässt, es kann alternativ mit einem kleinen Aussenbordmotor ausgestattet werden. Aufgrund des geringen Gewichts ist sogar ein Transport auf dem Autodach möglich. Abgesehen davon ist selbst das Rigg mit seiner einfachen aber vielseitigen Luggertakelung  mit nur einer Hand voll Beschlägen günstig herzustellen und sieht dabei noch gut aus.

Bei einer Segelfläche von ca. 11m² und einem Gewicht segelfertig von unter 75kg wird das Boot alleine sportlich zu segeln sein. Die Linien versprechen für ein „konventionelles“ Boot gute Gleiteigenschaften. Es bietet genug Platz und sichere Segeleigenschaften für bis zu vier Personen.

Sofern in diesem Frühjahr „nebenher“ genug Zeit bleibt das Boot zu bauen können wir es hoffentlich schon Anfang des Sommers probesegeln.

 

5,2m Segelkanu in Leistenbauweise

Motiviert durch ein Buch von Artur Tiller über den Kanusport aus dem ersten drittel des vergangenen Jahrhunderts zeichnete ich ein 5.2m Leistengeplanktes Segelkanu welches sehr gut segelt (segeln soll), sich aber noch gut paddeln lässt (paddeln lassen soll). In den Zeichnungen ausgelegt für eine Person mit Klappschwert, können bei Einbau eines einfachen Steckschwertes auch zwei Personen mit diesem Boot fahren.

Bauweise:

Der Rumpf ist gezeichnet für Leistenbauweise, 6mm Western Red Cedar oder vergleichbares LEICHTES Holz (nein, keine Eiche…) mit jeweils einer Lage 160g/m² Glasseidengewebe innen und aussen. Das Deck wird aus Sperrholz (sehr dünn und leicht, z.B. Òkume) über Decksbalken verlegt und kann für höhere Robustheit mit 80g/m² Glasseidengewebe Laminert werden. Bei Verwendung eines geeigneten Epoxidharzes können die Laminate transparent ausgeführt werden (tricky, wirklich…) ich verwende WEST SYSTEM Epoxidharze. Die Oberflächen werden dann mit 2-Komponenten Klarlack vor UV-Strahlung geschützt mein Favorit: Grundierung EPIFANES PP-Extra Klarlack 4-6 Schichten dann 2 Schichten EPIFANES PU-DD Klarlack. Natürlich können auch andere Harze und Lacke verwendet werden, sie sollten natürlich für diesen Einsatzzweck geeignet sein.

Schwertkasten

Das Boot ist in der Zeichnung mit Klappschwert vorgesehen, hat den Vorteil das ein Auflaufen keinen Bruch zur Folge hat, das Schert klappt weg. Nachteil: Der Schwertkasten ist Lang und macht eine Nutzung für zwei Personen unmöglich. Soll das Boot für zwei Personen funktionieren, kann ein Steckschwert eingebaut werden, dessen Schwertkasten ist wesentlich kürzer und einfacher zu bauen. Nachteil hier: wenn das Schwert einklappt (Unterwasserhindernis) macht das auch der Schwertkasten und verursacht bei seiner Verabschiedung ein extrem unschönes Geräusch begleitend mit massivem Wassereinbruch…

Ruder

Hier eine HighHighHighendausführung mit viel Kohlefaser und sehr hohem Bauaufwand. Möglicherweise gibt es schon fertige Anlagen zu kaufen die gut funktionieren und angebaut werden können.
Meine Konstruktion sieht immerhin auf dem Papier gut aus und sollte auch beim Auflaufen nicht brechen.
Live habe ich sie natürlich noch nie gesehen.

Rigg

Geteilter Mast, Durchgelattetes Groß, leichter Gabelbaum, Reffbar. Durch die Ausführung mit Gabelbaum kann die Torsion (Auswehen) des Segels eingestellt werden ohne einen Baumniederholer und damit einen relativ hoch angeschlagenen Baum verwenden zu müssen. Vorteil: Unterliek sehr tief, geringer Induzierter Wiederstand, besserer Wirkungsgrad. Das Rigg sollte auch auf dem Wasser zu montieren sein. Ob es funkioniert weiss ich nicht, ich habe es ja nicht gebaut.

Bauaufwand

Na ja, schon ziemlich… – kurze Bauzeit war nicht das erklärte Ziel.   😉

Zeichnungen