Kategorie-Archiv: GFK-Boote

Rio 550 Cruiser Teakdeck verklebt

Inzwischen ist das Teakdeck verklebt, wir haben die Fugen geprimert und mit Fugenmasse verfüllt und die Bohrungen in den Leibungen mit Teakpropfen verschlossen.

IMGP2309 IMGP2325 IMGP2342Nächste Woche erfolgt das Verschleifen des Decks

Galerie

Teakdeck Legen

Diese Woche belegen wir das Vordeck einer Rio 550 Cruiser mit Teak.In der Galerie finden Sie Bilder zu dem Fortschritt der Arbeiten.

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Ruder2er Reparatur an Kiel und Finne

Die Finne dieses Ruder Zweiers gebaut aus Epoxid-E-Glas/Aramid mit Kohlefaserverstärkungen hielt nur noch durch eine Spur Dichtmasse. Nach der Demontage und dem Aufschleifen des Laminates war zu sehen das der Kiel auf eine Länge von ca. 30cm gerissen war. Um diesen Schaden zu beheben musste ich das Deck öffnen. Dabei fielen mir  einige Bälkchen (8 x 8mm) entgegen die sich bereits aus dem Verband gelöst haben. Inzwischen wartet das Boot auf seine Abholung.

Teakdeck Reparatur

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Problem

Das inzwischen über zwanzig Jahre alte Teakdeck dieser Vindö hat sich in einem Bereich des Bb. Laufdecks auf ca. 0,5 – 1m an mehreren Stellen abgelöst und Wasser fand seinen Weg unter die Teakbeblankung dem darunter liegenden Sperrholz bekam dies wenigter gut. Um weitere Schäden zu vermeiden wurde das Deck in diesem Bereich neu verlegt. Weiterlesen

Teakdeck-Reparatur auf einer Vindö

Diese Woche verbrachte ich vor allem mit der Reparatur eines Teakdecks einer Vindö.

SONY DSCAnfang nächster Woche werden die Fugen geputzt, vergossten und Propfen verleimt. Anschließend verschliffen und dann gesegelt…

 

 

 

Alle Bilder der Reparaturarbeiten finden Sie hier:

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Feintuning nach Refit – Senorita Helmsman

Schneeschaufeln nach der
Regatta der Eisernen in Konstanz

Nachdem in 2010/11 das Deck und der Innenausbau überholt wurde und in 2012/13 am Unterwasserschiff eine Osmosesanierung stattgefunden hat, ist sie wieder in der Werkstatt. Dieses mal für das Feintuning und allgemeine Pflegearbeiten:

  1. Einbau von weiteren Instrumenten (Garmin Windinstrument und Kartenplotter)
  2. Neue Luke von GEBO auf dem Vorschiff
  3. Ruderkoker wechseln
  4. Teakdeck (leicht) überschleifen
  5. Verbessern der Staufächer im Cockpitsüll (aktuell bleibt Wasser darin stehen)
  6. Ausarbeiten von Speigaten in den Alufussrelings auf Höhe der Winschen
  7. Aussenhaut polieren und Wachsen


    1. Einbau von weiteren Instrumenten (Garmin Windinstrument und Kartenplotter)

    Instrumente „trocken“
    eingelassen

    Damit verbunden Verlegegung der Leitung des Datenbusses (NMEA 2000) inklusive Decksdurchbruch, Kabelkanäle etc. sowie eines Doppels in der Schottwand aussen und einer Verblendung der Geräte innen.

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    2. Neue Luke von GEBO auf dem Vorschiff

    Demontage des alten Luks

    Das Luk ist angenehmerweise größer als das alte, deshalb muss die Öffnung im Deck erweitert, ein neuer Rahmen hergestellt und angebracht werden. Er dient auch als  „Adapter“ zwischen dem gewölbten Himmel innen und des an dieser Stelle flachen Decks.

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    3. Ruderkoker wechseln

    PVC Rohr als Ruderkoker

    Der Koker ist unten aus GFK, der obere Teil ist ein PVC Rohr. Die alte Schlauchschelle war verrostet, der Schlauch spröde. Da die Stelle unter dem doppelten Boden der Achterlast unzugänglich verbaut war, installierte ich hier, auch für spätere Kontrollen, ein Inspektionsluk.

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    4. Teakdeck (leicht) überschleifen

    Das 2011 gelegte Teakdeck ist mittlerweile vergraut und teilweise fleckig, deshalb wird es diese Jahr leicht geschliffen. Die verwitterte Oberfläche wird entfernt.

    5. Verbessern der Staufächer im Cockpitsüll (aktuell bleibt Wasser darin stehen)

    Die Staufächer haben Gefälle nach hinten die letzten jahre blieb über lange Zeit Wasser darin stehen, dadurch war das Laminat rissig und undicht. Ich fütterte den Boden der Fächer so auf das nun ein Gefälle nach vorne besteht und die Fächer leerlaufen können.

    6. Speigaten erweitern

    Fräsen der Speigaten

    Die Werftseitigen Wasserabläufe in den Seitendecks sind zu weit achtern angebracht, deshalb blieb auf Höhe der Winschen oft über längere Zeit „Pfützen“ stehen. Um ein Ablaufen des Wassers zu ermöglichen erweiterte ich zwei der Aussparungen in den Aluminiumfußrelings.

    7. Aussenhaut polieren und Wachsen

    Die Aussenhaut wird abgewaschen, mit ROT-WEISS Politur bearbeitet und anschließend mit ROT-WEISS Sprühwachs behandelt. Ich bevorzuge es das Polieren und Versiegeln in zwei Arbeitschritten vorzunehmen. Eine reine Politur (Wasserlöslich ohne Wachsanteile) lässt sich besser maschinell verarbeiten und die Verarbeitung mit Sprühwachs ist gegenber den traditionellen pastösen Wachsen wesentlich  rationeller.

    GFK-Jolle Refit

    Hier ist das Boot bereits grob gereingt

    Eine kleine Kunstoff-Jolle, eine „Voilier“ der  französischen Werft Aloa Marine s.a. hat den Weg in unsere Werft gefunden (!) und wird nun für die nächsten Jahre nocheinmal „fit“ gemacht.
    Das Gelcoat ist in desolatem Zustand, durch „heftiges“ Polieren und Auffrischen mit Owatrol Polytrol wird die Oberfläche wieder ansehnlich. Der Effekt ist, besonders auf dem ausgekreideten blauen Gelcoat der Aussenhaut, verblüffend, anschließend trage ich noch Rot-Weiss Sprühwachs auf, die Oberlfäche verschmutzt dadurch deutlich weniger.
    Das Gelcoat des Schandecks ist sehr rissig. Ich habe es deshalb mit mehreren Schichten Epifanes Epoxy Coating HB versiegelt.

    Nach dem Reinigen und Behandeln mit Polytrol
    nach dem groben auswaschen
    Polieren der Aussenhaut

    Webalbum

    Teakdeck legen auf einer Senorita Helmsman



    Nach vorangegangenen GFK Reparaturen am nassen Sandwichdeck sowie allen Deckeln und Luken, konnte endlich mit dem Aufbringen des Teakdecks begonnen werden. Das Deck besteht aus fertig ca. 5mm dicken Teakriemen mit durchgehenden Fugen (kein Falz). Die Verklebung auf dem GFK-Deck wurde mit WEST SYSTEM Epoxidharz ausgeführt. Die Fugen wurden Dauerelastisch mit SABA MS Polymer ausgegossen.  die Enden der Planken laufen spitz an der Mittelplanke, dem „Fisch“ aus. Der Eigner entschied sich für diese Variante, da sie gut zu den langen schlanken Linien der Senorita passt und optisch ruhiger ist als Butten. Aus dem gleichen Grund wurde im Cockpit darauf verzichtet weitere Leibungen an den Backskistendeckeln anzubringen. Interessant war die Aufgabe der Aufteilung der Leibungen und des Plankenverlaufs an Achterkante Ankerkastendeckel da hier die Kajüte eben auf Decksniveau endet.

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