Kategorie-Archiv: Holzboote

Multi Purpose Outdoor Adventure Lightweight DIY Skiff!

Nun gut, zu erkennen ist momentan noch nicht wirklich viel…

Aufreissen der Bauteile auf Gaboon Bootsbausperrholz.

Ich spiele mit dem Gedanken in den Sommermonaten Selbstbaukurse / Bootsbaukurse in meiner Werft anzubieten, hierzu eignet sich dieses Boot hervorragend.

Es handelt sich hier um jüngstes Projekt, einem „extrem“ selbstbaufähigen Skiff das auf Grund seines geringen Gewichts und günstigen Linien hervorragend segelt und ebenso gut rudern lässt, es kann alternativ mit einem kleinen Aussenbordmotor ausgestattet werden. Aufgrund des geringen Gewichts ist sogar ein Transport auf dem Autodach möglich. Abgesehen davon ist selbst das Rigg mit seiner einfachen aber vielseitigen Luggertakelung  mit nur einer Hand voll Beschlägen günstig herzustellen und sieht dabei noch gut aus.

Bei einer Segelfläche von ca. 11m² und einem Gewicht segelfertig von unter 75kg wird das Boot alleine sportlich zu segeln sein. Die Linien versprechen für ein „konventionelles“ Boot gute Gleiteigenschaften. Es bietet genug Platz und sichere Segeleigenschaften für bis zu vier Personen.

Sofern in diesem Frühjahr „nebenher“ genug Zeit bleibt das Boot zu bauen können wir es hoffentlich schon Anfang des Sommers probesegeln.

 

Motorgundel – Mahagoniedeck Grundiert

Jetzt kann man erkennen wie es werden soll. Es fehlen noch einige Schichten Lack und der Glänzer zum Schluss!

 

 

15m² Schärenkreuzer „Not-OP“ unter der Gürtellinie, Totholz Refit.

Nun Ja, die Fuge über dem Ballast hat sich ausgewachsen…

Nach eingehender Untersuchung hat sich herausgestellt das das alte Totholz unter den zwischenzeitlich aufgebrachten zwei Furnierlagen nicht nur vollständig mit Wasser gesättigt sondern auch auf Grund von Fäulnis derart an Festigkeit verloren hatte, daß es seiner Aufgabe Druckkräfte aufzunehmen nicht mehr gerecht wurde.

Der Zweite Eindruck bestätigt den ersten, das Totholz ist rott.

Verdächtige Fuge mit Anfangsverdacht…

Um den weiteren sicheren Betrieb des Bootes gewährleisten zu können wurden folgende Arbeitsschritte wurden notwenig:

  • Entfernen des faulen Totholzes.
  • Einpassen des neuen Totholzes und Achterstevens.
  • Einstraken der neuen Hölzer.
  • Einbau zweier zusätzlicher neuer Bodenwrangen und Kielbolzen.
  • Trocknen des Kiels
  • Verstärken des Übergangs von fomverleimter Rumpfschale bis unterhalb des Holzkieles
  • Spachteln, schleifen und versiegeln der Reparaturstelle.
  • Anbringen von Abdecklippen am Ruderspalt.
  • Aufbringen von Antifouling

Anpassen des neuen Totholzes.

Totholz und achtersteven verleimt und grob eingestrakt.

Verstärkter Bereich auf Höhe des Holzkieles.

Spachteln und Schleifen.

 

Abdecklippen reduzierenden Druckausgleich am Ruderspalt.

Aufbringen des Antifoulings

Im Frühjahr nach vollständigem abtrocken des perforierten Kiels werden die zum trocknen notwendigen Bohrungen mit Epoxidharz vergossen und der Kiel von Innen versiegelt.

 

Motorgundel Mahagoniedeck mit Ahornadern

Hier hauchen wir einer für den Untersee typischen alten Motorgundel neues Leben ein.

Das Boot bekommt dieses Jahr ein neues Vordeck. Achterdeck und Seitendecks werden ebenfalls neu mit Mahagonie und Ahornstäben aufwändig massiv belegt.

Mahagoniestäbe und Ahornfugen werden verleimt.

 

Teilbereiche werden gebeizt und das gesamte Deck 12-fach lackiert.

Grundieren der gebeizten Flächen.

Darüberhinaus werden in diesen bereichen anfallende Reparaturen durchgeführt. Im Nächsten Jahr soll auch die Aussenhaut abgezogen und neu aufgebaut (gebeizt, grundiert und lackiert) werden.

Hier gehts zur Galerie mit noch mehr Bildern und Erläuterungen

15m² Schärenkreuzer

Ja, auch die gibt es, weit weniger bekannt als die 22m² und 30m² Schärenkreuzer ist die 15m² Klasse die eher selten in Erscheinung tritt. Ist das Raumangebot in Relation zu Länge bei den grösseren Booten schon recht karg so kann man sich kaum vorstellen wie es um die begehbarkeit einer 15er Kajüte bestellt ist… Tatsächlich ist der kleine Schärenkreuzer kein Wohnboot unter Deck herrschen für Klaustrophobe traumatische Verhältnisse. Will man vorwärts aus dem Schlupf ins Licht der Sonne kriechen empfiehlt es sich zuvor rückwärts hineinzukrabbeln, umdrehen ist kaum möglich. Trotzdem genügt der Platz um sich mal eine Nacht vor dem Regen zu verkriechen. Segeln allerdings tut er, sieht man von etwas geringerer Rumpfgeschwindigkeit ab, wie die großen. Sitzt Steuermann in Lee den Unteram lässig auf dem Laufdeck abgelegt zieht der Ellbogen ab 2,5Bft. zuverlässig eine Furche ins grüne nass.  Nicht verwunderlich bei einem Freibord von rund 35cm an dieser Stelle, ein Schärenkreuzer eben…

Hier steht nun ein Exemplar und benötigt Zuwendung. Nachdem wir letztes Jahr das Deck neu beschichteten widmen wir uns dieses Jahr der Fuge Zwischen Ballast und Totholz.

Nachbau eines historischen Wikingerbootes bekommt neuen Unterwasseranstrich

Ein ca. 10m langer Nachbau eines Wikingerbootes erhält einen neuen Unterwasseranstrich. Zunächst wurden die alte Beschichtung mit Rakeln (Farbschabern) manuell abgeschabt. anschliessend wurden verbliebene Farbreste mit Handschleifmaschinen entfernt.

Aufgrund der langen Trockenliegezeiten, auch im Sommer, sowie das  wiederholte zuwasserlassen und die damit verbundenen starken Feuchteschwankungen in den Hölzern unter der Wasserlinie, ist die Belastung der Beplankung sowie der Niet- und Bolzen-Verbindungen enorm. Ziel ist es die Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit in und aus dem Holz zu verlangsamen um das quellen und schwinden zu reduzieren, hierfür haben wir eine ausreichend dicke Schicht Epifanes CR Primer in mehren Schichten aufgebaut. Zu empfehlen ist es auch auf der Rumpfinnenseite eine stärkere Schicht Lack oder Farbe aufzubringen um die Oberfläche zu versiegeln.

Ein auftragen von Antifouling ist nicht notwendig, da das Boot jeweils nur wenige Tage im Wasser verbleibt.

11.2m Dampfboot – Decks – Maschinen Mock Up

Inzwischen ist unser Dampfboot-Projekt um einiges fortgeschritten die Weger der abgesetzten Decks vorne und achtern sind eingebaut, ebenfalls die Decksbalken. Wir haben bereits die Sperrhölzer zum bau der Decks zugeschnitten. Diese werden heute mit 6mm Sipo Furnier unter Vakuum verklebt.

Vertikalknie, Schlingen und Sperrhölzer der Schandeckel sind nahezu fertig und werden in den nächsten Tagen eingebaut.

Das Mock Up der Maschine haben wir plaziert um deren Einbauhöhe zu festzulegen, provesorische Cockpitbänke und -böden haben wir ebenfalls angebracht um einen Eindruck Sitzhöhe und Optik zu bekommen. Ein 1:1 Modell des Dampfkessels folgt.

Viele weitere bilder finden Sie hier: Galerie

 

 

 

 

 

11.2m Dampfboot – Herstellung und Einbau der Spanten

Zur Zeit beginnen wir mit der Herstellung und dem Einbau der Spanten. Diese dienen zum einen als Montagepunkte weiterer Einbauten, zum anderen gehören sie schlicht zu einem traditionellen Erscheinungsbild eines solchen Bootes. Für die Festigkeit des Rumpfes wären sie nicht zwingend notwendig.

Fotoalbum

11.2m Steamlaunch, Spanten!

Letzte Woche brachten wir den bereits im Januar fertiggestellten Rumpf der schlanken Schönheit in Position!

Jetzt gehts weiter! Wir haben begonnen die Spanten zu verleimen die in den nächsten Tagen eingebaut werden!

30er Schärenkreuzer „Mon Reve“ schwimmt wieder!

30er Schärenkreuzer „Mon Reve“ ist wieder im Wasser, in absoluter Topform! Am Samstag haben wir noch ein paar Kleinigkeiten gemacht, dann gings segeln, leider bei verhaltenem Wind. Naja, um eine Runde ums Boot zu schwimmen hat es gereicht. Auch eine tolle Perspektive. Christian hat seit letztem Jahr ein neues Rigg, das passt so schneeweiss prima zu den frischen Lackflächen.