USB-Dinghy – Schwenkbarer Gennakerbaum

Hier der Einbau der Führungen und Verstärkungen des schwenkbaren Gennakersystems Da die Lagerstellen weit auseinanderliegen ist die Belastung nich sehr hoch das hilft die Verstärkung am Vorsteven schlank zu halten.

USB-Dinghy – schwenkbarer Gennakerbaum

Eigentlich plante ich den Gennakerbaum asymmetrisch von Stb. durch die Außenhaut am Bug zu führen, die Nock im ausgefahrenen Zustand auf die Bootsmitte fixiert. – Dann ist mir aufgefallen daß eine schwenkbare Variante baulich nicht mehr Aufwand macht und mich entschlossen diese Variante zu bauen.

USB-Dinghy – Rollout Mastanprobe

Vorsichtshalber haben wir den Mast eben einmal in das dafür vorgesehene Loch im Boot gesteckt… und er passt ohne Nacharbeit, Klasse! Eigentlich ist es nicht nur ein USB sondern auch ein SUV (Sport Utility Vehicle) und dabei im Gebrauch klimaneutral.

So jetzt werden die Segel bestellt!

USB-Dinghy – Segelplan

Hier der Segelplan des USB-Dinghys mit „Gennaker-Paket“.

Um dem vielseitigen Charakter des Bootes zu entsprechen habe ich die Segelgarderobe so ausgelegt das mit ein bis zwei Personen und wenig Zuladung sportlich gesegelt werden kann. Dann stehen Upwind 11,7m² Segelfläche des Luggersegels zur Verfügung Downwind sind es mit Gennaker 21,7m² da dürfte ein wenig Wind vorausgesetzt keine Langeweile aufkommen. Im Wandersegeltrimm mit reichlich Gepäck an Bord kann die Segelfläche des Luggersegels bis auf 4,2m² reduziert werden um auch bei frischem Wind noch Höhe machen zu können.

Warum ein Luggerrigg?

Das Luggerrigg benötigt nur relativ kurze Spieren. Die Luggerrahe und der Großbaum sind unter 4m lang und können im Boot verstaut werden das ist gut beim Rudern, der Mast ist nur knapp über 5m lang und ragt so kaum über das Boot hinaus. Das vereinfacht den Transport. Die Amwindeigenschaften sind gut und der Wirkungsgrad auf halben bis raumen Kursen sehr gut. Abgesehen davon gefällt mir diese Kombination aus Boot, Luggertakelung und Gennaker, das Boot sieht mit diesem Segelplan einfach klasse aus.

Segelflächen im Überblick:

Großsegel: 11,7m²
Großsegel mit 1. Reff: 8,3m²
Großsegel mit 2. Reff: 4,2m²

Gennaker: ca. 10m²

USB – Dinghy – Bau einer Sport und Wanderjolle

Wir füllen das Bootsbausommerloch mit Bootsbau in eigener Sache.
Hier bauen wir ein DIY Boot, das sehr gut segeln wird und ebensogut zum rudern geeignet ist. Um also mal bei Flaute ein paar Kilometer zurück zu legen ist kein Motor notwendig. Das Segel mit Baum und Luggerspriet kann (auch beim Rudern) im Boot verstaut werden. Der Mast mit seinen 5m ist nicht länger als das Boot, was einen Transport erleichtert.
Es ist aufgrund der Platzverhältnisse der Staumöglichkeiten und der Reffmöglichkeit zum Segelwandern geeignet. Da es leicht und mit knapp 11,5m² (Luggergetakelt) ausreichend mit Segelfläche ausgestattet ist, kann es alleine oder zu zweit ohne weitere Zuladung sportlich bewegt werden. Der „Prototyp“ wird einen Gennaker (ca.10m²) erhalten, dessen Einbau allerdings einigen Mehraufwand erfordert. Ein Ausreitbrett (Keep it simple) wird helfen die Fläche bei mehr Wind unter Kontrolle zu halten und erhöht das Geschwindkeitspotential ohne aufwendige Rohrkonstruktion. Die üppig dimensionerten Auftriebstanks Hinten, um den Schwertkasten und im Bug machen das Boot unsinkbar. Und lassen es nach dem Aufrichten höher aufschwimmen. Alle Tanks sind mit großen Inspektionsluken versehen und dienen so auch als Wasserdichte Stauräume.
Die Selbstbauvariante entwickeln wir gerade.
Ich bin seeehr gespannt wie es segelt…

Abmessungen:

Länge 5m, Breite 1,55m,
Segelfäche Großsegel ca. 11,5m² (zwei Reffreihen)
Segelfläche Gennaker: ca. 10m²

Bau:

Der Rumpf ist aus 6mm Okume Bootsbausperrholz gefertigt, und aussen mit PRO-SET und 290g/m² Glasseidengewebe laminiert. Alle Hölzer sind vollständig mit WEST SYSTEM Epoxidharz mehrfach versiegelt. Der Bootsboden ist mit Graphitepoxy und drei Loskielen gegen mechanische Beanspruchung geschützt. Mast Baum und Luggerspriet sind aus Kiefer gefertigt und werden mit EPIFANES Klarlacken versiegelt.

Wieder etwas los in der Werft..!

Mit dem Herbst kommen die Boote…
Aktuell arbeiten wir wieder intensiv am 11,3m Dampfboot. Die sichtbaren Flächen der Rumpfinnnenseiten sind bereits mit AWLGRIP (Rolle/Pinsel) Endlackiert und die Bilge hat ebenfalls schon einen grauen Anstrich bekommen (EPIFANES HB Coat Lichtgrau) in der nächsten Zeit werden wir die Böden einbauen die zur Zeit neben dem Boot vorbereitet werden. Ebenso sind die Rinnen und unterseiten der Luken bereits mehrfach mit Epoxy Primer versiegelt.

Remmleisten des vorderen Cockpits werden verleimt
Lukendeckel bereits versiegelt mit Epoxy Primer.

Die zweite Baustelle ist eine alte Bekannte eine BB 17 an der wir in den vergangenen Jahren bereits Neues Totholz einige Meter neuen Kiel sowie einige Planken und Bodenwrangen einbauten. Auch der Innenausbau wurde verändert. Nachdem wir vor zwei Jahren die Aussenhaut abgezogen und neu Aufgebaut haben wird es Zeit für eine Überholungslackierung. Wir lackieren Zwei Schichten EPIFANES Bootslack klar auf den ich sehr gerne verarbeite.

Überholungslackierung an einer alten bekannten…

Multi Purpose Outdoor Adventure Lightweight DIY Skiff!

Nun gut, zu erkennen ist momentan noch nicht wirklich viel…

Aufreissen der Bauteile auf Gaboon Bootsbausperrholz.

Ich spiele mit dem Gedanken in den Sommermonaten Selbstbaukurse / Bootsbaukurse in meiner Werft anzubieten, hierzu eignet sich dieses Boot hervorragend.

Es handelt sich hier um jüngstes Projekt, einem „extrem“ selbstbaufähigen Skiff das auf Grund seines geringen Gewichts und günstigen Linien hervorragend segelt und ebenso gut rudern lässt, es kann alternativ mit einem kleinen Aussenbordmotor ausgestattet werden. Aufgrund des geringen Gewichts ist sogar ein Transport auf dem Autodach möglich. Abgesehen davon ist selbst das Rigg mit seiner einfachen aber vielseitigen Luggertakelung  mit nur einer Hand voll Beschlägen günstig herzustellen und sieht dabei noch gut aus.

Bei einer Segelfläche von ca. 11m² und einem Gewicht segelfertig von unter 75kg wird das Boot alleine sportlich zu segeln sein. Die Linien versprechen für ein „konventionelles“ Boot gute Gleiteigenschaften. Es bietet genug Platz und sichere Segeleigenschaften für bis zu vier Personen.

Sofern in diesem Frühjahr „nebenher“ genug Zeit bleibt das Boot zu bauen können wir es hoffentlich schon Anfang des Sommers probesegeln.

 

11.2m Dampfboot – Decks – Maschinen Mock Up

Inzwischen ist unser Dampfboot-Projekt um einiges fortgeschritten die Weger der abgesetzten Decks vorne und achtern sind eingebaut, ebenfalls die Decksbalken. Wir haben bereits die Sperrhölzer zum bau der Decks zugeschnitten. Diese werden heute mit 6mm Sipo Furnier unter Vakuum verklebt.

Vertikalknie, Schlingen und Sperrhölzer der Schandeckel sind nahezu fertig und werden in den nächsten Tagen eingebaut.

Das Mock Up der Maschine haben wir plaziert um deren Einbauhöhe zu festzulegen, provesorische Cockpitbänke und -böden haben wir ebenfalls angebracht um einen Eindruck Sitzhöhe und Optik zu bekommen. Ein 1:1 Modell des Dampfkessels folgt.

Viele weitere bilder finden Sie hier: Galerie

 

 

 

 

 

11.2m Dampfboot – Herstellung und Einbau der Spanten

Zur Zeit beginnen wir mit der Herstellung und dem Einbau der Spanten. Diese dienen zum einen als Montagepunkte weiterer Einbauten, zum anderen gehören sie schlicht zu einem traditionellen Erscheinungsbild eines solchen Bootes. Für die Festigkeit des Rumpfes wären sie nicht zwingend notwendig.

Fotoalbum