USB-Dinghy – Mastfischung, Decksbalken und Deckel der Tanks

Es geht in großen Schritten voran, die Segel werde ich heute in Auftrag geben und hoffe Mitte August auf dem Wasser zu sein!

Mastfischung und Balken der Auftriebstanks und der Ducht

Nach dem Einkleben der Deckel zeigt sich das das nur sechs millimeter dünne Sperrholz zusammen mit den eng gesetzten Leisten darunter ein sehr steifes Konstrukt ergeben.

Einbau des Dollbordes, Bugbandes und der Horizontalknie achtern

Das durch die Füllstücke unterbrochene Dollbord ist zwar schön anzusehen und zum befestigen von allerlei Gedöns sehr praktisch aber auch sehr aufwendig zu versiegeln zwischenzuschleifen und lackieren. Speziell beim nachlackieren in einigen Jahren… Ich denke das eine durchgehende halbhohe Leiste als Abstandhalter zwischen Aussenhaut und innerem Dollbord wesentlich einfacher zu bauen ist. Das wird beim nächsten Boot womöglich anderst.

Es folgt das Versiegeln des Innenausbaus, ausserdem haben wir mit den Foils begonnen und der Mast ist ebenfalls schon verleimt und gehobelt… Ich muss nur die Zeit finden das alles Online zu stellen…

USB-Dinghy – Segelplan

Hier der Segelplan des USB-Dinghys mit „Gennaker-Paket“.

Um dem vielseitigen Charakter des Bootes zu entsprechen habe ich die Segelgarderobe so ausgelegt das mit ein bis zwei Personen und wenig Zuladung sportlich gesegelt werden kann. Dann stehen Upwind 11,7m² Segelfläche des Luggersegels zur Verfügung Downwind sind es mit Gennaker 21,7m² da dürfte ein wenig Wind vorausgesetzt keine Langeweile aufkommen. Im Wandersegeltrimm mit reichlich Gepäck an Bord kann die Segelfläche des Luggersegels bis auf 4,2m² reduziert werden um auch bei frischem Wind noch Höhe machen zu können.

Warum ein Luggerrigg?

Das Luggerrigg benötigt nur relativ kurze Spieren. Die Luggerrahe und der Großbaum sind unter 4m lang und können im Boot verstaut werden das ist gut beim Rudern, der Mast ist nur knapp über 5m lang und ragt so kaum über das Boot hinaus. Das vereinfacht den Transport. Die Amwindeigenschaften sind gut und der Wirkungsgrad auf halben bis raumen Kursen sehr gut. Abgesehen davon gefällt mir diese Kombination aus Boot, Luggertakelung und Gennaker, das Boot sieht mit diesem Segelplan einfach klasse aus.

Segelflächen im Überblick:

Großsegel: 11,7m²
Großsegel mit 1. Reff: 8,3m²
Großsegel mit 2. Reff: 4,2m²

Gennaker: ca. 10m²

USB-Dinghy – Loskiele, Scheuerleisten und Schwertkasten sind eingebaut!

Loskiele und Scheuerleisten

Schwertkasten

Der Schwertkasten muss fertig werden da weitere Schotten und die Sitzducht an Ihm befestigt werden. Er ist innen zum Schutz des Holzes mit einer Lage Laminat versehen eine anschliessende Graphitepoxy Beschichtung macht die Fläche robust und gleitfähig.

Mittlerer Auftriebstank mit Sitzducht und Schwertkasten

Die nächsten Schritte sind:

  • Einbau der Mastfischung und der Decksbalken der Auftriebstanks
  • Einpassen und einbauen der Deckel und Duchten
  • Einbau des Dollbords

USB – Dinghy – Bau einer Sport und Wanderjolle

Wir füllen das Bootsbausommerloch mit Bootsbau in eigener Sache.
Hier bauen wir ein DIY Boot, das sehr gut segeln wird und ebensogut zum rudern geeignet ist. Um also mal bei Flaute ein paar Kilometer zurück zu legen ist kein Motor notwendig. Das Segel mit Baum und Luggerspriet kann (auch beim Rudern) im Boot verstaut werden. Der Mast mit seinen 5m ist nicht länger als das Boot, was einen Transport erleichtert.
Es ist aufgrund der Platzverhältnisse der Staumöglichkeiten und der Reffmöglichkeit zum Segelwandern geeignet. Da es leicht und mit knapp 11,5m² (Luggergetakelt) ausreichend mit Segelfläche ausgestattet ist, kann es alleine oder zu zweit ohne weitere Zuladung sportlich bewegt werden. Der „Prototyp“ wird einen Gennaker (ca.10m²) erhalten, dessen Einbau allerdings einigen Mehraufwand erfordert. Ein Ausreitbrett (Keep it simple) wird helfen die Fläche bei mehr Wind unter Kontrolle zu halten und erhöht das Geschwindkeitspotential ohne aufwendige Rohrkonstruktion. Die üppig dimensionerten Auftriebstanks Hinten, um den Schwertkasten und im Bug machen das Boot unsinkbar. Und lassen es nach dem Aufrichten höher aufschwimmen. Alle Tanks sind mit großen Inspektionsluken versehen und dienen so auch als Wasserdichte Stauräume.
Die Selbstbauvariante entwickeln wir gerade.
Ich bin seeehr gespannt wie es segelt…

Abmessungen:

Länge 5m, Breite 1,55m,
Segelfäche Großsegel ca. 11,5m² (zwei Reffreihen)
Segelfläche Gennaker: ca. 10m²

Bau:

Der Rumpf ist aus 6mm Okume Bootsbausperrholz gefertigt, und aussen mit PRO-SET und 290g/m² Glasseidengewebe laminiert. Alle Hölzer sind vollständig mit WEST SYSTEM Epoxidharz mehrfach versiegelt. Der Bootsboden ist mit Graphitepoxy und drei Loskielen gegen mechanische Beanspruchung geschützt. Mast Baum und Luggerspriet sind aus Kiefer gefertigt und werden mit EPIFANES Klarlacken versiegelt.

The Show goes on! #Segeln #Corona

Boote werden seit einiger Zeit schon wieder eingewassert und nun endlich seit 11. Mai dürfen die Häfen wieder genutzt werden. Hier entlasse ich eine von 2012-2014 von uns umfangreich renovierte Senorita Helmsman nach dem Winterlager wieder in Ihr Element.

Mehr Infos zum Refit der Senorita:

Teakdeck Legen, Püttinge neu einbauen, Osmosesanierung

R-Boot, 20m² Jollenkreuzer – Finish

Ein sehr schöner Jollenkreuzer schmückt gerade unsere Werft und bekommt von uns den letzten Schliff (und Lack).

In Jahrelager Arbeit wurde dieses Boot in einem Zelt vor dem Wohnhaus von einem gelernten Bootsbauer renoviert. Mangels Zeit und geeigneter Werkstatt dürfen wir uns nun um die Beschichtung kümmern bevor der Eigner selbst wieder Hand anlegt.

Herreshoff H28 – Auswärtsreparatur beendet

Inzwischen ist der Achtersteven gespundet und vier Plankenenden eingesetzt. Der Ruderbeschlag hat nun wieder festen halt.
Hinzugekommen sind ca. zwei Meter der Fußreling welche gewechselt werden mussten sowie Reparaturen am Maststuhl des Großmastes, ausserdem die Herstellung einer neuen Mastspur die von der Bauwerft recht minimalistisch ausgeführt wurde, den Belastungen des relativ schweren Bootes nicht standhielt und deshalb brach. Daraufhin senkte sich die Mastaufnahme unter dem Zug der Stagen.

Zufriedene Eignerin

Ausser den oben genannten Reparaturen die die Möglichkeiten der Bootseignerin überstiegen konnte ich mit vielen Ratschlägen an anderen Stellen zum Gelingen der Instandsetzung dieses Klassikers aus der Feder Francis Herreshoffs beitragen.

Momentan sind die Arbeiten die in der Werkstatt des Eignerin stattfinden im Zeitplan so das das Boot vermutlich ab April wieder über den schönen Untersee (Bodensee) seine Pflügen wird.

Motorgundel – Mehr Richtungsstabilität & Außenhaut Refit

Letztes Jahr bekam dieses kleine Motorboot ein neues Mahagoniedeck mit Ahornadern. Dieses Jahr widmen wir uns der Verbesserung der Fahreigenschaften der Erhöhung der Festigkeit der Bodengruppe, der Dichtigkeit des Rumpfes sowie der Klinkerbeplankung.

Festigkeit und Steifigkeit

Ursprünglich war das geklinkerte Motorboot für Motoren bis ca. 15PS vorgesehen. entsprechend waren die Materialstärken und Versteifungselemnte des Rumpfes Ausgelegt. Der neue Eigner hat inzwischen mit einem 30PS Motor aufgerüstet, aus diesem Grund war eine Erhöhung der Festigkeit des Rumpfes, speziell der Bodengruppe notwendig.

Hierzu brachten wir zwei Schlingerkiele und einen Aussenkiel an. Innen ergänzten wir die Struktur mit zwei Bodenwrangen die mit den Duchtwegern verbunden sind. Diese Elemente steifen die Bodenplatte enorm aus und sind in der Lage die Auftretenden Kräfte besser in die restliche Rumpfstruktur einzuleiten.

Verbesserung des Fahrverhaltens

Zusätzlich verbessert sich durch die Leisten und den Leichten Skeg der ca. 0,8m vor dem Spiegel endet die Manövrierfähigkeit des Bootes. Aufgrund der Vergrösserung des Lateralplans wird die Steitenwindempfindlichkeit reduziert und das Steuerverhalten speziell bei niederen Geschwindigkeiten verbessert.

Schutz des Bootsbodens

Die neuen „Kufen“ sind mit Edelstahlschienen versehen und schützen so die Beschichtung des Bootsbodens bei Grundberührung und Auflaufen auf den Strand effektiv.

Klinkerbeplankung

Die Plankenfugen im unteren Bereich der Klinkerbeplankung wies Fugen auf die auch im feuchten Zustand nicht mehr zuquollen und so eine leichte undichtigkeit verursachten. Das Boot machte permanent leicht wasser.
Wir zogen die verwitterte klare Beschichtung vollständig ab, verschlossen die Nähte und beizten und grundierten in zehn Schichten mit EPIFANES PP-Extra auf. Anschließend folgen zwei Schichten EPIANES Bootslack klar als Endlack.