Neuzugang – Die Hansa-Jolle Baunummer „1“ von Abeking & Rasmussen

Angeblich die Baunummer „1“ der Legendären Hansa-Jollen hat Ihren Weg zu uns gefunden. Das kleine Boot galt in den 50er Jahren als so Seetüchtig das Rollo Gebhard mit einem solchen Boot bis in den Golf von Aden im Roten Meer gesegelt ist. Auch Wilfried Erdmann hat mit diesem Bootstyp eine ausgedehnte Reise auf der Ostsee unternommen.

Der Rumpf ist Eiche auf Eiche geplankt, Spanten und Bodenwrangen sind in gutem Zustand, die Decksbalken und Vertikalknie ebenfalls. Kiel und Schwertkasten werden repariert. Ansonsten muss eigentlich alles neu gebaut werden. – Wie schön!

Bei Interesse an der kleinen A&R Yacht mit Geschichte? Wir bauen Sie für Sie auf!

R-Boot, 20m² Jollenkreuzer – Finish

Ein sehr schöner Jollenkreuzer schmückt gerade unsere Werft und bekommt von uns den letzten Schliff (und Lack).

In Jahrelager Arbeit wurde dieses Boot in einem Zelt vor dem Wohnhaus von einem gelernten Bootsbauer renoviert. Mangels Zeit und geeigneter Werkstatt dürfen wir uns nun um die Beschichtung kümmern bevor der Eigner selbst wieder Hand anlegt.

Peddrazzini Caprino de Luxe – grundiert und heute endlackiert

Nach den aufwendigen Arbeiten an Plicht und Deck der Peddrazzini haben wir in der letzten Woche das Deck gebeizt, grundiert jede menge geschliffen und heute das letzte mal endlackiert. Morgen schieben wir es zum durchhärten eine Woche in das Winterlager bevor wir es nächste Woche zu Ingolf und Fabian in die Bodenseepolsterei nach Moos bringen. Dort bekommt das gute Stück eine neue Bepolsterung des Bereichs hinter der Windschutzscheibe, des Plicht und Liegeflächenbereichs einen neuen Teppich und eine Persenning.

Peddrazzini Caprino de Luxe – Ersetzen von Hauptschott und Verdeckkasten

Hauptschott und Verdeckkasten sind eingebaut, Weitere kleinere Reparaturen waren nötig, Einige Ahornstäbe wurden ersetzt und ein Spund am Heck in das Deck eingesetzt. Eine Eckverbindung am Backbord Schweller war gebrochen und wurde ebenfalls repariert.

Alle verbauten Teile haben wir an den Hirnholzkanten und Rückseiten mit Epoxidharz versiegelt um die Feuchtikeitsaufnahme aus den Schlecht belüfteten bereichen zu reduzieren.

Der Decksteile an den Seitendecks, Hauptschott und Verdeckkasten bereits eingebaut.
Schaden am Schweller und der Eckverbindung.
Rotter Decksbereich am Heck.
Decksteile am Heck eingepasst und verklebt.

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Motorgundel Mahagoniedeck mit Ahornadern

Hier hauchen wir einer für den Untersee typischen alten Motorgundel neues Leben ein.

Das Boot bekommt dieses Jahr ein neues Vordeck. Achterdeck und Seitendecks werden ebenfalls neu mit Mahagonie und Ahornstäben aufwändig massiv belegt.

Mahagoniestäbe und Ahornfugen werden verleimt.

 

Teilbereiche werden gebeizt und das gesamte Deck 12-fach lackiert.

Grundieren der gebeizten Flächen.

Darüberhinaus werden in diesen bereichen anfallende Reparaturen durchgeführt. Im Nächsten Jahr soll auch die Aussenhaut abgezogen und neu aufgebaut (gebeizt, grundiert und lackiert) werden.

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30er Schärenkreuzer „Mon Reve“ fertig zur Übergabe

 

Elegante und gut bedienbare Leinenführung, man beachte die Bewölkung zu sehen im Lack des Schiebeluks.

Morgen ist die Übergabe des Bootes, heute haben wir noch letzte Hand angelegt, das Deck gewaschen, die Lackflächen vom Staub befreit… Was sich in Anbetracht des momentanen Polleninfernos als sinnloses Unterfangen herausstellte! Trotzdem sieht das Boot in der Sonne klasse aus. Der warme Farbton der alten, klar lackierten Mahagonie Planken neben dem unbehandelten Teak, der Geruch von frischem Lack und feuchtem Holz sind Eindrücke die die Herzen der Liebhaber alter Boote höher schlagen lassen.

Verwendete Produkte:

Klarlacke von Epifanes, Winschen von Andersen Fallenumlenker vor den Fallenstoppern und Decksaugen für die Barberholer von TyeTech, Fallenumlenker hinten und Fallenstopper von Antal, Winchfeeder (liegende Rollen) von Spinlock. Klemmen auf dem Kajütdach von Harken.

Details

Fallen und Strecker auf dem Kajütdach.

Aus Gründen der Ästhetik und der Handhabung wurde die Brücke über dem Schiebeluk entfernt, ebenso die Handläufe auf dem Kajütdach, die Fallen und Strecker werden nun mit  schlanken Umlenkungen auf dem Kajütdach Bb. und Stb. entlang des Schiebeluks geführt. Die Silhouette des Bootes ist so deutlich eleganter. Die alten Holzschilder mit dem Bootsnamen sind ebenfalls einem dezenten Schriftzug gewichen. Die inzwischen klapprigen Sitzmöbel und Einbauteile wurden während des Refit demontiert und verstärkt wieder zusammen und eingebaut. Ein nach

Die Holzschilder wichen einem eleganten Schriftzug.

Bedarf verwendbares Brett einzuschieben zwischen den vorderen Sitzgelegenheiten schafft eine weitere Sitzgelegenheit. Die sinnlos langen Holepunktschienen wurden um je ca. 2m gekürzt und die Bohrungen verschlossen. Die auf Höhe der Püttinge angebrachten Spischotumlenkungen (Liegendrollen) wurden entfernt da die Genuaschot beim Wenden dort häufig hängenblieb. Diese Aufgabe übernimmt jetzt eine Umlenkrolle auf der Genuaschiene. Die Spischoten können so auch jeweils vier meter kürzer sein. Die alten zu Bremsklappen mutierten Ruderspaltabdeckungen

Cockpit mit überarbeiteten Sitzmöbeln.

wurden durch neue ersetzt die so angebracht wurden dass sie flexibel biegen können und bei starkem Rudereinschlag nicht dauerhaft knicken. Im Rumpf wurden ca. 70lfm Plankenfugen ausgeleistet da diese teilweise angerottet waren. Alle beschichteten Holzoberflächen an Deck, Freibord und Unterwasserchiff wurden vollständig abgezogen und neu beschichtet.

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30er Schärenkreuzer „Mon Reve“ Endspurt!

Die Fertigstellung ist in den letzten Zügen. Aufgrund von saisonsbedingten Lieferengpässen bei den Beschlägen war in den letzten Tagen nicht klar ob der Termin zu halten ist, aber dank der Firma Frisch GmbH in München die uns mit mit alternativen Beschlägen von Tye Tech, Harken und Spinlock aushelfen konnte wird das Boot nun termingerecht am 27. April dem Kunden übergeben.

30er Schärenkreuzer „Mon Reve“ Endlackiert

30er Schärenkreuzer „Mon Reve“ Endlackiert

Nach vielen Grundierungsgängen, unzähligen Stunden aufwändigen Schleifens war es am Donnerstag soweit, wir klebten alle Lackkanten neu ab, entstaubten die Flächen, wässerten den Boden und rührten den Epifanes Bootslack an um dann als letzten, spannensten Akt in guter Hoffnung die Lackwalze und den Pinsel zu schwingen. Als wir sie zwei Stunden später aus den Händen legten, konnten wir die Werft zufrieden hinter uns abschließen. Das Ergebnis spricht für sich.

Schiebeluk Endlackiert

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30er „Mon Reve“ – Abziehen und Beschichten der Freibordfläche

Längsschliff mit Schleifbrett, des Bootsbauers Workout…

Nachdem das Unterwasserschiff bis auf das Antifouling fertig ist folgt die Freibordfläche. Um die Zierkehle nachzufräsen haben wir bereits einen guten Teil der Fläche abgezogen. Der Rest folgte nachdem wir das Boot in einer angenehmeren Arbeitshöhe abgepallt hatten. Zunächst wurden einige Meter ausgeleistet und Zeitgleich der Rest des alten Lackes mittels Heissluftföhn und Schaber

Wässern des Holzes vor dem Feinschliff

Materialschonend entfernt. Da viele der Propfen durch wiederholtes Abziehen des Rumpfes schon papierdünn waren und mit Sicherheit nun zahllose Nieten Ihren Kopf ins freie recken würden schieden schnellere aber mit höherem Verlust an Aussenhautstärke verbundene Methoden aus.

Verreiben der Beize

Grundieren der gebeizten Freibordfläche

Die Aussenhaut wurde im Anschluss mehrfach geschliffen, zunächst um Lackreste und verwitterte Holzschichten abzutragen, ein weiterer Schleifgang folgte um die groben Schleifspuren zu entfernen und ein weiterer Längsschliff mittels Schleifbrett um die letzten Schleifspuren der Maschinen verschwinden zu lassen. Fehlstellen wurden gespachtelt, die gesamte Fläche gewässert und erneut fein geschliffen, gebeizt und endlich die erste Schicht grundiert!

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