Werkstatt News – Boesch lackiert, USB-Dinghy-Spieren lackiert – …

USB-Dinghy

Die Segelsaison steht vor der Tür. Die Spieren meines USB-Dinghys bekommen neuen Lack und einen festen Beschlag im Masttop für das Großfall.

Boesch Cabrio – Freibord lackiert

Nachdem nun alle groben Arbeiten erledigt sind haben wir uns an die Lackierarbeiten gemacht. Gestern war das Freibord dran…

Rudergundel wird am Hintern geliftet

Am Eichernen Spiegel dieses alten Ruderbootes hat sich Rott breitgemacht, Firmin bereitet hier die Schadstelle für einen Spund vor, auch an der Beplankung wird neues Holz eingefügt.

Werfteinblick – Piantoni raus, Black Koj rein am Boesch gehts weiter…

Piantoni

Die Piantoni ist beinahe fertig und verlässt die Werkstatt zunächst nocheinmal ins Winterlager. Noch warten wir auf ein neues Ruder da der Koker des alten am Flansch gerissen ist. Das offenbarte sich erst als derselbe vor der Montage gereinigt wurde. Nun gut, das ist schnell eingebaut wenn es denn da ist. Wir haben uns auch entschieden einen neuen Wasserlöffel mit neuem Seeventil zu verbauen. Die überschaubaren Mehrkosten der Beschläge sind im Vergleich zu dem Risiko eines versagens der alten 50+ Jahre alten Messingteile geringfügig.

Black-Koy

Inzwischen hat die Piantoni Platz gemacht für die „Black-Koj“ deren Unterwasserschiff wir Ende letzen Jahres mit einem Glas/Epoxy Laminat verehen haben. Es folgt der Einbau des des neuen Plichtbodens.

Boesch

An der Boesch geht es weiter, inzwischen ist im Vorschiffbereich nach dem eine Lage 4mm Sperrholz verklebt wurde, eine Lage Cedro-Mahagonie angepasst. Achtern beginnen wir die neuen Plattenteile anzupassen und zu schäften.

Hier wird bald verleimt.

Rudergundel – fertiggestellt

Diese Rudergundel kam in recht abgenutzten Zustand zu uns um Sie für die nächsten Jahre fit zu machen wurde der Boden getauscht und die Spantenden angeschäftet. Ausserdem bekam sie eine Klarlackpflege.

Werfteinblick – Piantoni und Boesch

Da ich aufgrund unseres privaten Umzugs recht ganzheitlich beansprucht bin habe ich momentan wenig Zeit zum posten, trotzdem möchte ich kurz einen aktuellen Einblick ins Werftgeschehen geben:

Hier die Piantoni an der wir bereits seit Dezember 2020 arbeiten. Inzwischen hat sie einen neuen Boden erhalten und liegt wie zu sehen bereits wieder Kiel unten auf Ihrem Trailer.

Piantoni mit „frisch“ lackiertem Deck und Freibord.

Die Baustelle nebenan ist ein Boesch Cabrio das ebenfalls einen neuen Boden erhält.

Boesch Cabrio „mit ohne“ Bodenbeplankung.

Bemerkenswert hier ist die simple Bauweise der Boesch, der Bootsboden wird von wenigen massiven Stringern und einem leichten Kiel ausgesteift. die Unterkonstruktion ist wesentlich einfacher aufgebaut als die der Piantoni. Nachfolgend zum Vergleich ein Bild der gestrippten Piantoni mit schwächeren Stringern und zahlreichen Spanten in kurzen Abständen die wiederum aus vielen Einzelteilen gebaut sind.

Sobald uns die Piantoni verlässt kommt die Black-Koy wieder in unsere Werkstatt, die die letzten Monate wartend auf Ihren neuen Antrieb im Winterlager verbracht hat. Der neue Motor ein Volvo Penta D3-150 ist inzwischen eingetroffen!

15m² Schärenkreuzer bekommt „Sonnencreme“

Wieder einmal steht der zierliche 15m²Schärenkreuzer „Yankee“ in unserer Werft. Trotz von Zeugen bestätigter hoher schiffsführerlicher Kompetenz kommt es aufgrund der Scheuerleistenlosigkeit des Rumpfes zu gelegentlichen Dalbenkontakten dem begegnen wir hier mit lokalem aufgrundieren diverser Schadstellen. Den nötigen Auffrischen des UV-Schutzes der Freibordfläche kommen wir dann auch gleich nach. Hier lackieren wir mit „Epifanes Bootslack klar“ Ich verwende diesen Lack gerne, da er hervorragend verläuft und die klassischen Mahagonieoberflächen mit seinem leichten Amberton hervorragend unterstreicht.

vor einiger Zeit führten wir umfangreiche Arbeiten am Unterwasserschiff der Yankee durch Infos dazu finden Sie hier:

R-Boot, 20m² Jollenkreuzer – Finish

Ein sehr schöner Jollenkreuzer schmückt gerade unsere Werft und bekommt von uns den letzten Schliff (und Lack).

In Jahrelager Arbeit wurde dieses Boot in einem Zelt vor dem Wohnhaus von einem gelernten Bootsbauer renoviert. Mangels Zeit und geeigneter Werkstatt dürfen wir uns nun um die Beschichtung kümmern bevor der Eigner selbst wieder Hand anlegt.

Motorgundel – Mehr Richtungsstabilität & Außenhaut Refit

Letztes Jahr bekam dieses kleine Motorboot ein neues Mahagoniedeck mit Ahornadern. Dieses Jahr widmen wir uns der Verbesserung der Fahreigenschaften der Erhöhung der Festigkeit der Bodengruppe, der Dichtigkeit des Rumpfes sowie der Klinkerbeplankung.

Festigkeit und Steifigkeit

Ursprünglich war das geklinkerte Motorboot für Motoren bis ca. 15PS vorgesehen. entsprechend waren die Materialstärken und Versteifungselemnte des Rumpfes Ausgelegt. Der neue Eigner hat inzwischen mit einem 30PS Motor aufgerüstet, aus diesem Grund war eine Erhöhung der Festigkeit des Rumpfes, speziell der Bodengruppe notwendig.

Hierzu brachten wir zwei Schlingerkiele und einen Aussenkiel an. Innen ergänzten wir die Struktur mit zwei Bodenwrangen die mit den Duchtwegern verbunden sind. Diese Elemente steifen die Bodenplatte enorm aus und sind in der Lage die Auftretenden Kräfte besser in die restliche Rumpfstruktur einzuleiten.

Verbesserung des Fahrverhaltens

Zusätzlich verbessert sich durch die Leisten und den Leichten Skeg der ca. 0,8m vor dem Spiegel endet die Manövrierfähigkeit des Bootes. Aufgrund der Vergrösserung des Lateralplans wird die Steitenwindempfindlichkeit reduziert und das Steuerverhalten speziell bei niederen Geschwindigkeiten verbessert.

Schutz des Bootsbodens

Die neuen „Kufen“ sind mit Edelstahlschienen versehen und schützen so die Beschichtung des Bootsbodens bei Grundberührung und Auflaufen auf den Strand effektiv.

Klinkerbeplankung

Die Plankenfugen im unteren Bereich der Klinkerbeplankung wies Fugen auf die auch im feuchten Zustand nicht mehr zuquollen und so eine leichte undichtigkeit verursachten. Das Boot machte permanent leicht wasser.
Wir zogen die verwitterte klare Beschichtung vollständig ab, verschlossen die Nähte und beizten und grundierten in zehn Schichten mit EPIFANES PP-Extra auf. Anschließend folgen zwei Schichten EPIANES Bootslack klar als Endlack.

Peddrazzini Caprino de Luxe – grundiert und heute endlackiert

Nach den aufwendigen Arbeiten an Plicht und Deck der Peddrazzini haben wir in der letzten Woche das Deck gebeizt, grundiert jede menge geschliffen und heute das letzte mal endlackiert. Morgen schieben wir es zum durchhärten eine Woche in das Winterlager bevor wir es nächste Woche zu Ingolf und Fabian in die Bodenseepolsterei nach Moos bringen. Dort bekommt das gute Stück eine neue Bepolsterung des Bereichs hinter der Windschutzscheibe, des Plicht und Liegeflächenbereichs einen neuen Teppich und eine Persenning.

Petteruti – Teakdeck Rettung (auf Zeit…)

Nach dem Erwerb dieser betagten Petteruti beauftragte uns der neue Eigner das Teakdeck bis zu einem umfangreicheren Refit eine gesellschaftsfähige Optik herzustellen. Bei einer ersten Inspektion der Oberfläche hatte ich Zweifel da der Lack als auch die Fugen in sehr schlechtem Zustand waren.

Abziehen der völlig verwitterten alten Beschichtung.

Nach dem Abziehen jedoch zeigte sich das Teakfurnier obwohl hauchdünn und an kleinen Stellen bereits durchgeschliffen in ansprechender Optik. Mit dem Aufgebrachten Hartholzlacköl von EPIFANES versuchen wir den ansehnlichen Zustand noch ein paar Jahre zu erhalten bis eine grössere Sanierung fällig wird.

Nach dem Beschichten mit EPIFANES Hartholzlacköl.