30er SK – „Mon Reve“ Unterwasserschiff Ausgeleistet und Versiegelt

Die Fugen sind inzwischen ausgeleistet und das Unterwasserschiff ist mehrfach mit WEST SYSTEM Epoxidharz versiegelt. Das kalte Wetter zwingt uns zu heizen, deshalb herrscht in der Werft eine relativ geringe Luftfeuchtigkeit. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig das starke Austrocknen und damit einhergehend das Schwinden der Beplankung zu verlangsamen indem die abgezogenen Flächen schnellstmöglich wieder versiegelt werden. In den lezten Tagen haben wir deshalb so zügig wie möglich alle Vorarbeiten erledigt. Donnerstag wurde beschichtet.

Nächste Woche werden wir das Unterwasserschiff schleifen und mit mehreren Schichten Primer abdecken. sowie die Abdecklippen am Ruderspalt anbringen.

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Boesch Cabrio – Brightwork

Heute habe ich die letzten Schichten EPIFANES PP-Extra aufgrundiert, nachdem ich heute vormittag noch einmal zwischengeschliffen habe. Der Beizton der neuen Blende der Liegefläche kommt prima heraus, ein Farbunterschied ist nahezu nicht erkennbar, damit bin ich sehr zufrieden. Nächste Woche werden wir den „Endschliff“ machen und noch zwei Lagen  Endlack auftragen.

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30er „Mon Reve“ – Unterwasserschiff beschichten

Wir haben Das Boot nach dem Aufgrundieren des Decks wieder aus der Grube herausgehoben um jetzt das Unterwasserschiff neu zu beschichten. Hierfür wurde es zunächst abgezogen, Ausgeleistet wo es notwendig war und wird in den nächsten Tagen grundiert.

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Boesch Cabrio

Die Polsterung an der Einfassung der Liegefläche speicherte in ihrer Schaumstofffüllung Feuchtigkeit und gab diese an das angrenzende Holz ab. Das Deck hat sich im angrenzenden Bereich am Heck bereits dunkel verfärbt. Um weitere Feuchteschäden zu vermeiden haben wir vorgeschlagen die Polsterung durch eine hölzerne stark abgerundete Blende zu ersetzen. Die Rundungen wurden lamelliert und mittels Schäftungen mit den geraden Stücken verbunden, alle Verklebungen wurden mit Epoxidharz ausgeführt das für diesen Zweck mit dunklem Pigment (gebrannte Erden) Lichtecht eingefärbt wurde. Um den Farbton des Holzes den Gegebenheiten anzugleichen verwenden wir UV-Beständige Lösemittelbeizen, zuvor wurden mehrere Muster hergestellt um den korrekten Farbton zu ermitteln. Momentan sind die Holzteile bereits angebracht, gerundet, verschliffen und gebeizt, jetzt folgt das vielfache Grundieren. Im Anschluss werden das Freibord und Deck noch mehrfach aufgrundiert und endlackiert.

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Meister Ekkehards Strandsegler

Seit seinem letzten Urlaub in der Bretagne ist Ekki vom Strandsegeln mit seinen Jungs völlig angebrannt. Daraus entstand die Idee sich und seine beiden Söhne drei dieser schnellen Spassgerräte zu bauen, hier der Zwischenstand: Zwei Kaskos sind verleimt. Die Aufnahmen der Räder habe ich heute in die Achsen eingebaut. Noch fehlt die Vorderradgabel mit Lenkzügen und Pedalen sowie die Achsen. Da Ekki eine ausgeprägte Metallergie hat, also sehr schnell Pickel und ungehemmte Adrenalinausschüttungen bekommt wenn ein Gewindeschneider in der Borhung bricht o.Ä. hat er mich für die Erledigung dieser Aufgaben angeheuert, Ostern sollen sie mit in den Urlaub. Ein ambitionierter Plan. Im Winter sollen die „Bigfoot“-Reifen durch Kufen ersetzt werden, so der Plan dann gehts aufs Eis…

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30er „Mon Reve“ – Brightwork

Nach vielen Stunden mühevollen schleifens und vielen Vorarbeiten konnten wir nun endlich loslegen mit Beizen und lackieren. Erst nach vielen Schichten Grundierung und Zwischenschliffen zeichnet sich die Qualität der Vorarbeiten sichtbar ab. Mit jeder aufgetragenen Klarlackschicht kann besser abgeschätzt werden ob die Färbung und vor allem Intensität der Beize ansprechend gewählt wurde. Inzwischen sind 9 Schichten Grundierung aufgetragen worden. Nun kann der Lack einige Zeit durchhärten und einschrumpfen bevor für die letzten zwei Schichten Endlackierung auf „Fläche“ geschliffen wird. In der Nächsten Tagen werden wir das Boot aus der Grube heben und am Unterwasserschiff weiterarbeiten.

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Music @ Boatyard

Endlich! Wir haben Musik in der Werft. Meister Ekkehard hat einen alten Onkyo Verstärker seiner Jugendtage angeschleppt, ein paar leistungsfähigere Lautsprecher aus den 90ern habe ich gestern bei Ebay geschossen. Ab jetzt wird zu „Entre dos tierras“ geschliffen…

30er SK „Mon Reve“ gebeizt

Nachdem wir letzte Woche Aufbau und Fisch gebeizt haben war heute das Schandeck dran, wir mussten auf das Hartgewebe (Tufnol) für die minimalistische Scheuerleiste warten die Lieferverzögerung hatte, sonst wäre es letzte Woche schon so weit gewesen. Da an vielen Reparaturstellen, besonders an Kajütdach und Freibord wohl ziemlich jede Sorte Mahagonie verbaut wurde die der Markt in den letzten 80 Jahren hergab entschieden wir uns für einen relativ dunklen Beizton. Dadurch werden die verschiedenen Hölzer angeglichen, trotzdem betont diese Beize die Holzstruktur.

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30m² Schärenkreuzer „Mon Reve“ -Skin Fit-

Nun, man soll mit Freunden keine Geschäfte machen… Das passiert mir immer wieder. In diesem Fall war „nein“ sagen schlicht keine Option. Selten hat „Mann“ die Möglichkeit die Aussenhaut einer so wundervoll proportionierten Dame derart intensiv bearbeiten zu dürfen. Im Ernst ist Sie (die Schäre) aussergewöhnlich schön proportioniert und aufwendig, gebaut. Es macht schlicht Freude solch einem Boot zu neuer Schönheit zu verhelfen.

Von uns werden alle Aussenflächen bearbeitet Deck mit Kajüte, Plicht, Freibordfläche werden vollständig abgezogen, notwendige kleinere Reparaturen durchgeführt, geschliffen, gebeizt, grundiert und Endlackiert. Teakdeck geschliffen, Unterwasserschiff abgezogen und neu aufgebaut. Das Beschlagslayout auf dem Kajütdach neu gestaltet und frische Schotwinschen werden montiert. Im Frühjahr diesen Jahres wird sie wieder Schwimmen.

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40m² Seefahrtskreuzer „Carina“ bekommt Rückrat und noch mehr

Strukturelle Schwächen verdammten die schöne „Carina“, einen 40m² Seefahrtskreuzer, zu jahrelangem Dornröschenschlaf in einer Lagerhalle, nun hat sie neue entschlossene Eigner gefunden die Ihr die Zuwendung zukommen lassen die nötig ist sie wieder in Fahrt zu bringen. In meiner Werft wurden ein Teil des Vorstevens, sowie der Holzkiel neu eingesetzt, auch eine der Holzbodenwrangen wurde ersetzt, Stahlbodenwrangen repariert, Teile der Beplankung getauscht und unzählige Spunde eingesetzt.
Die Eigner, selbst keine unbekannten in der Bootsbauwelt, überzogen den reparierten Rumpf anschliessend mit einem Glas Epoxid-Überzug. Momentan bekommt das Gute Stück noch ein Teakdeck appliziert und soll in diesem Sommer wieder schwimmen.

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